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Foundry Roboter

Gebrauchte Foundry-Roboter für Kaltkammer-Druckgusszellen
Der Roboter verbindet Druckgießmaschine, Kühlung, Entgraten und Teiletransport.

Foundry-Roboter übernehmen Handhabungsaufgaben unter den anspruchsvollen Bedingungen einer Druckgießerei. Sie können Einlegeteile zuführen, Gussteile aus der geöffneten Form entnehmen, Bauteile durch Kühlstationen führen und anschließend an Entgratpresse, Prüfstation oder Fördertechnik übergeben.

Arbeitsraum einer automatisierten Gießzelle

Der Roboter bildet die bewegliche Verbindung zwischen den einzelnen Prozessstationen. Das konkrete Layout hängt von Maschine, Gussteil, Entnahmerichtung, Kühlkonzept, Entgratprozess und verfügbarer Aufstellfläche ab.

Druckgießmaschine Form öffnen, Gussteil greifen und sicher aus dem Werkzeugbereich entnehmen.
Kühlstation Bauteil kontrolliert ablegen, tauchen, besprühen oder zwischenkühlen.
Entgratpresse Gussteil positionieren und nach der Bearbeitung wieder übernehmen.
Prüfung und Ablage Teile zur Prüfung, Kennzeichnung, Palette oder Fördertechnik übergeben.
Foundry
Roboter
Der eingezeichnete Aufbau ist eine schematische Darstellung. Greifer, Stationen und Schutzraum werden projektspezifisch ausgelegt. Kurze Wege helfen, unnötige Bewegungszeit zu vermeiden.

Welche Aufgaben kann ein Foundry-Roboter übernehmen?

Nicht jede Gießzelle benötigt den gleichen Automatisierungsumfang. Die Aufgaben können von einer reinen Teileentnahme bis zur vollständigen Verkettung mehrerer Bearbeitungsschritte reichen.

Maschinenhandling
Gussteile entnehmen Der Roboter greift das Gussteil nach dem Öffnen der Form und bewegt es kontrolliert aus dem Werkzeugbereich. Greifpunkt, Entnahmewinkel und mögliche Angüsse müssen dabei berücksichtigt werden.
Vorbereitung
Einlegeteile zuführen Lager, Buchsen, Gewindeeinsätze oder andere Einlegeteile können aufgenommen, kontrolliert und reproduzierbar in der geöffneten Form positioniert werden.
Temperatur
Kühlen und Zwischenlagern Heiße Bauteile können zu Kühlbecken, Sprühstationen, Ablageplätzen oder definierten Pufferpositionen geführt werden, bevor die weitere Bearbeitung beginnt.
Nachbearbeitung
Entgratpressen beschicken Der Roboter positioniert das Gussteil im Entgratwerkzeug, übernimmt es nach dem Pressen erneut und führt es der nächsten Station zu.
Teilefluss
Prüfen, sortieren und ablegen Je nach Zelle können Anwesenheitskontrollen, optische Prüfungen, Ausschleusung, Kennzeichnung oder die Übergabe an Förderbänder und Behälter integriert werden.

Drei Grundparameter bestimmen den möglichen Arbeitsraum

Die technischen Daten müssen nicht nur zum Gussteil passen, sondern auch zu Greifer, Entnahmeposition, Stationen, Störkonturen und gewünschter Taktzeit.

Traglast Nicht nur das Gussteil zählt

Zur erforderlichen Nutzlast gehören Gussteil, Anguss, Greifer, Sensorik, Leitungen und gegebenenfalls zusätzliche Werkzeuge am Roboterflansch.

Reichweite Alle Stationen sicher erreichen

Der Roboter muss Entnahmepunkt, Kühlung, Entgratpresse und Ablage erreichen, ohne dauerhaft an den Grenzen seines Arbeitsraums zu arbeiten.

Dynamik Bewegung und Taktzeit

Achsgeschwindigkeiten, Beschleunigung, Roboterbahn und Wartezeiten beeinflussen, ob die geplante Zykluszeit zuverlässig erreicht werden kann.

Der Greifer entscheidet über den sicheren Teilekontakt

Ein vorhandener Roboter kann technisch geeignet sein, obwohl der bisherige Greifer nicht zum neuen Bauteil passt. Deshalb sollten Roboter und Endeffektor getrennt bewertet werden.

Bei heißen, unregelmäßig geformten Gussteilen sind Greifposition, Klemmkraft, Wärmeabstand und mögliche Bauteilverformungen besonders wichtig.

Mechanischer Greifer Greifbacken und Konturen werden an Gussteil, Anguss oder definierte Greifflächen angepasst.
Sensorik Anwesenheitskontrolle, Greiferstellung und Bauteilerkennung helfen, Fehlentnahmen früh zu erkennen.
Medienführung Pneumatik, Kühlung, elektrische Leitungen und Sensorleitungen müssen geschützt und beweglich geführt werden.
Werkzeugwechsel Bei mehreren Bauteilvarianten können Wechselgreifer oder automatische Wechselsysteme sinnvoll sein.
Thermische Auslegung Greiferkomponenten, Dichtungen, Leitungen und Sensoren müssen für Wärme, Sprühnebel und die Umgebung der Gießzelle geeignet sein.

Foundry-Ausführung, Schutzraum und Steuerung gehören zusammen

Gießereiroboter arbeiten in einer Umgebung mit Wärme, Staub, Trennmittel, Sprühnebel und heißen Bauteilen. Neben dem Roboter selbst müssen daher auch Kabelpaket, Greifer, Steuerung, Einhausung und Sicherheitskonzept zum Einsatz passen.

Roboter-Ausführung Schutzklasse, Foundry-Paket und Zustand von Achsen, Dichtungen und Leitungen prüfen.
Schutzraum Zäune, Türen, Verriegelungen, Lichtschranken und sichere Zugänge auf das neue Layout abstimmen.
Steuerung Controller, Bediengerät, Softwarestand, Programme, Schnittstellen und Backups erfassen.
Zellenkommunikation Signalaustausch mit Druckgießmaschine, Sprühgerät, Entgratpresse und Peripherie klären.

Der Roboter im Zusammenspiel mit der Kaltkammer-Automation

Die beste Roboterlösung entsteht nicht isoliert. Dosierung, Formbesprühung, Temperierung, Teileentnahme und Entgraten beeinflussen sich gegenseitig und sollten als gemeinsame Zelle betrachtet werden.

Automation Kaltkammer Überblick über die miteinander verbundenen Stationen einer Druckgusszelle. Kategorie ansehen
Formsprühmaschinen Formbesprühung und Roboterbewegung müssen kollisionsfrei in den Maschinenzyklus integriert werden. Kategorie ansehen
Metalldosiergeräte Dosierung, Maschinenfreigabe und Entnahme bilden gemeinsam den zeitlichen Ablauf der Gießzelle. Kategorie ansehen
Temperiergeräte Eine stabile Formtemperatur unterstützt gleichmäßige Bedingungen für den automatisierten Gießprozess. Kategorie ansehen
Entgratpressen Roboter und Entgratwerkzeug müssen für sichere Übergabe, Positionierung und Entnahme abgestimmt sein. Kategorie ansehen

Prüfung eines gebrauchten Foundry-Roboters

Die einzelnen Bereiche können für die technische Vorprüfung nacheinander geöffnet werden. Neben dem Roboter selbst ist der tatsächlich enthaltene Lieferumfang entscheidend.

Robotermodell, Traglast und Reichweite

Modell, Achsanzahl, maximale Traglast, Reichweite, Handgelenkbelastung und zulässige Einbaulage müssen zur geplanten Aufgabe passen.

Greifergewicht, Gussteil, Anguss und Leitungen müssen bei der Nutzlastberechnung gemeinsam berücksichtigt werden.

Zustand der Mechanik und Achsen

Getriebe, Motoren, Bremsen, Lager, Achsspiel, Schmierung und mögliche ungewöhnliche Geräusche sollten geprüft werden.

Auch Ölverluste, beschädigte Abdeckungen und der Zustand des Handgelenks sind relevant.

Steuerung, Bediengerät und Software

Robotercontroller, Teach-Pendant, Programme, Softwareoptionen, Schnittstellen, Sicherheitsfunktionen und vorhandene Backups erfassen.

Steuerungsgeneration und Ersatzteilverfügbarkeit beeinflussen den späteren Integrationsaufwand.

Foundry-Schutz und Kabelpaket

Schutzpaket, Lackierung, Dichtungen, Schutzschläuche, Handachsenleitungen und Medienpakete auf Wärme- und Verschleißspuren prüfen.

Bei einer anderen Einbausituation kann ein angepasstes Kabel- oder Schlauchpaket notwendig sein.

Greifer und enthaltene Peripherie

Klären, ob Greifer, Sockel, Steuerung, Bediengerät, Kabel, Sicherheitszaun, Schaltschrank und weitere Stationen zum Lieferumfang gehören.

Ein vorhandener Greifer muss nicht automatisch für das neue Gussteil geeignet sein.

Demontage, Transport und Wiederinbetriebnahme

Position, Befestigung, Schwerpunkt, Transportgestell, Kabelkennzeichnung, Programmbackup und sichere Achsstellung für den Transport vorbereiten.

Am neuen Standort sind Fundament, Roboterbasis, Schutzraum, Steuerung und Zellenkommunikation neu abzustimmen.

Roboter oder Entnahmegerät?

Für einfache, wiederkehrende Entnahmebewegungen kann ein elektropneumatisches oder hydraulisches Entnahmegerät wirtschaftlich ausreichend sein. Ein mehrachsiger Foundry-Roboter bietet dagegen mehr Flexibilität, wenn mehrere Stationen angefahren, Bauteile orientiert oder verschiedene Aufgaben innerhalb einer Zelle kombiniert werden sollen.

Die Entscheidung sollte deshalb anhand von Bewegungsablauf, Bauteilvarianten, Taktzeit, verfügbarer Fläche und zukünftigem Automatisierungsbedarf getroffen werden.

Gebrauchte Foundry-Roboter etablierter Hersteller

FISS Machines handelt mit gebrauchten Gießerei- und Handhabungsrobotern unterschiedlicher Traglast- und Reichweitenklassen. Je nach Verfügbarkeit kommen unter anderem Systeme von ABB, KUKA, FANUC, Reis, Stäubli und Kawasaki infrage.

ABB KUKA FANUC Reis Stäubli Kawasaki Entnahmeroboter Foundry-Ausführung Handhabungsroboter Roboterzellen

Gebrauchte Foundry-Roboter kaufen

FISS unterstützt bei der Auswahl geeigneter Roboter, bei der Klärung von Traglast, Reichweite, Steuerung und Lieferumfang sowie bei Demontage, Transport und technischer Abstimmung für die neue Gießzelle.

Wenn kein passender Roboter online verfügbar ist, kann FISS gezielt im internationalen Netzwerk recherchieren und geeignete Systeme prüfen.

Foundry-Roboter verkaufen

FISS unterstützt bei Bewertung und internationaler Vermarktung einzelner Roboter, kompletter Automationszellen und zugehöriger Peripherie.

Neben Vermittlung und internationaler Vermarktung kann je nach Projekt auch der direkte Ankauf durch FISS eine Möglichkeit sein.